
Der JECK JEHT NET WEG.
Das ist die zentrale Aussage des Ordens der Session 2021/2022 des Festausschuss Bonner Karneval e.V..
Zieht man die für den Prinzenorden obligatorische Krone nach oben, erscheint ein jeckes Rathaus. Und dennoch fällt der Jeck immer wieder ins zentrale Blickfeld zurück.
Der gold- und silberfarbene Orden ist dabei umrahmt von Zeichen der Unendlichkeit als Ausdruck eines nie enden wollenden Lebensgefühls.
Im oberen Bereich des Ordens befindet sich über der Jahreszahl 2022 der Schriftzug FESTAUSSCHUSS BONNER KARNEVAL e.V verziert mit funkelnden Steinen.
Das Festausschuss-Logo am unteren Ende ist flankiert von den Unterschriften unseres Prinzenpaares sowie einem Symbol für je ein Fable von Prinz Marco I. und Bonna Nadine I..

Die Bezeichnung "persönlicher Orden" sagt genau, worum es geht: Dieser Orden ist eine ganz persönliche Auszeichnung von Prinz und Bonna. Nur das Prinzenpaar verleiht ihn "persönlich". Er kann nicht käuflich erworben werden.
Jedes Prinzenpaar entwirft seinen persönlichen Orden individuell. Es lässt ihn nach eigenem Ermessen in unbekannter Anzahl und auf eigene Kosten anfertigen
Die Tradition der Verleihung von Karnevalsorden begann in Bonn etwa um 1880. Der damalige Karneval machte sich über die Preußen, die das Rheinland ab 1822 besetzt
hatten, lustig. So entstanden auch die uniformierten Karnevals-Corps. Zum Spott über den Militarismus der Preußen empfand man deren „Ordenssucht“ nach, indem man eigene Karnevalsorden verlieh. Heute hat sich das Symbol der Ordensverleihung im Karneval als Zeichen des tatsächlichen Dankes entwickelt.
Das Prinzenpaar der Stadt Bonn vergibt für den Festausschuss BONNER KARNEVAL e. V. als höchste Auszeichnung im bönnschen Fastelovend den „Prinzenorden“.

Der Prinzenorden steht auch im Zeichen des Jubiläums. Er hat daher als zentrales Element die „200“ für die bisherigen Jahren des organisierten Fastelovends in Bonn seit 1826.
Über der Zahl sitzt der Schriftzug des Festausschusses und das Wappen eingerahmt von den Jahreszahlen 1826 und 2026.
Die drei Zahlen lassen sich drehen und nehmen das Motto-Logo auf. Die umgedrehte „2“ zeigt das sogenannte „Ballstück“, das Gemälde, dass einen Maskenball im Bonner Schloss (heutige Universität) zu Zeiten der Kurfürsten zeigt. Dies ist das „jestern“. Die Rückseite der mittleren Zahl steht für das „hück“ und in dem Spiegel sieht man eben sich selbst. Das „Morje“ des Fastelovends steht natürlich noch nicht fest und der Clown lädt mit den Seifenblasen zum Träumen davon ein.
Unterhalb finden sich unter dem Motto die persönlichen Symbole des Prinzenpaares. Für den Prinzen ist das Wappen des 11-Rats der Ehrengarde und für die Bonna eine Rose, die an ihren Vater erinnert, der als Garten- und Landschaftsbauer tätig war.
Als Besonderheit des Ordens in einem solch
herausragenden Jubiläum ist das blau-goldene Band, das
dies nochmals herausstellen.

Erstmalig und einmalig für das Jubiläum gibt es auch für Kinder einen eigenen „Kinder-Orden“. Dieser wird in der Session zum besonderen Dank an Kinder und Jugendliche für ihren Einsatz und ihr Engagement im Bonner Karneval verliehen. Die Kinder und Jugendlichen sind es, die den Fastelovend aus dem „Hück“ ins „Morje“ tragen und haben dafür einen eigenen Orden verdient.

Während seiner gesamten Amtszeit trägt der Prinz einen persönlichen Amtsorden. Er hängt an der sogenannten Amtskette, die von Session zu Session weitergegeben wird. Nach der Session tauscht der Prinz die Amtskette gegen eine eigene Kette.
Das Goldschmiedeatelier Richarz hat den Amts-Orden nach Absprache mit dem designierten Prinzen gestaltet. Die Grundplatte ist jeweils identisch. Die aufgebrachten Symbole wechseln und erzählen ganz Persönliches aus dem Leben des Prinzen.

Die Bezeichnung "persönlicher Orden" sagt genau, worum es geht: Dieser Orden ist eine ganz persönliche Auszeichnung von Prinz und Bonna. Nur das Prinzenpaar verleiht ihn "persönlich". Er kann nicht käuflich erworben werden.
Jedes Prinzenpaar entwirft seinen persönlichen Orden individuell. Es lässt ihn nach eigenem Ermessen in unbekannter Anzahl und auf eigene Kosten anfertigen