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Karnevalisten erbitten Schutz und Segen

Karnevalisten erbitten Schutz und Segen
Bild: Reinhard Sentis, Katholisches Stadtdekanat Bonn

Die großen Corps der Ehrengarde und der Bonner Stadtsoldaten marschierten einträchtig und in gemischter Reihe in das Münster zu den feierlichen Klängen der Bornheimer Schützenkapelle ein.

In seiner Predigt nahm  Msgr. Wilfried Schumacher  Bezug auf das Motto „Bonn met Hätz“. Er stellte fest, dass es in Bonne viele Menschen gebe, die ein Herz für andere haben und verwies dabei nicht nur auf die sozialen Aktivitäten der Karnevalisten sondern auch auf die vielen Ehren- und Hauptamtlichen in Rettungsdiensten, der Feuerwehr, der Polizei,  in den Sportvereinen, den Kirchen oder in der Flüchtlingsarbeit. Schumacher nannte aber auch die Menschen, deren Herz verbittert ist.  Diesen Mitmenschen zu helfen, auf sie zu zu gehen, sie einzuladen, ihnen menschliche Wärme zu schenken, das sei der Auftrag. Die Höhner singen in ihrem Lied „Minsche wie mir“ die Zeile „Rötsch doch jet nöher, wie Fründe dat maache“. Diese Medizin, regelmäßig verabreicht, könne auch die härtesten Herzen weich machen, so der Stadtdechant.

Während der Feier wurde die neue Standarte der KG Justitia gesegnet und eine Kollekte für die ökumenische Aktion „Robin Good“ gehalten. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Familien, die in Armut leben, unbürokratisch zu helfen.

Eine Überraschung hielt Marlies Stockhorst am Schluss bereit. Die Festausschuss-Präsidentin überreichte dem Hausherrn des Bonner Münsters einen Stein, der die Übernahme einer Patenschaft für das renovierungsbedürftige Gotteshaus symbolisierte. Die Steinpatenschaft bezieht sich den Stein Nr. 617. Die Zahl steht für den 6. 1. 2017, dem Tag der Proklamation von Prinz und Bonna.

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