Volltextsuche:
Movie
Termine
Kontakt
Facebook
 

Grüße und Dank aus dem Festausschuss

Liebe Freunde des Bönnschen Karneval,

wie dankbar können wir sein, dass wir unseren Karneval noch so unbeschwert feiern konnten. Losgelöst von den Gedanken des Alltags haben wir viel gefeiert, zusammen jeschwaad un jelaach und zum Ende der Session einen wunderschönen Rosenmontagzug erlebt. Das letzte Zusammentreffen im Alten Rathaus am Karnevalsdienstag morgens und abends beim Federrupfen ließ uns freudig zurück, mit der Vorfreude auf ruhige Zeiten in der Familie und bei Freunden und schon mit Gedanken an die Session 2021.

Grüße und Dank aus dem Festausschuss

Leider ist nun alles anders gekommen. Wir erleben viele Einschränkungen im täglichen Leben, die Sorge um die eigene Gesundheit, die der Familie und Freunden, lässt uns nachdenklich werden.

Es tut uns selbst gut, für andere zu sorgen. Das befreit uns von dem Kreisen um uns selbst. Aber es geht um ein gutes Gleichgewicht: für sich und für andere sorgen.

Halten wir die richtige Balance zwischen der Sorge um uns und andere.

Es ist gut, dass wir wacher und bewusster leben als sonst. Zeit darüber nachzudenken, wie wertvoll doch auch unser Miteinander im Karneval ist.

Soziales Miteinander prägt den Karneval seit Jahrhunderten. Der Mensch ist nicht zum Einsiedler geborgen. Daher bleiben wir in Kontakt.

Anselm Grün schrieb im Zeichen unserer besonderen Zeit:

„Wir brauchen die Seele, die unserem Leben wahren Halt gibt.“

Es gibt schon jetzt sehr viele Menschen, die andere unterstützen und die praktizierte Haltung „Ich schütze mich, um andere zu schützen“ ist ein Akt der Nächstenliebe. Solidarität bekommt einen neuen Wert.

Es ist schön und wertvoll, dass auch in diesen Zeiten viele Menschen aus dem Karneval Initiativen ins Leben rufen, um anderen zu helfen.

Ein großes „Danke schön“ an Euch!

Schließen möchte ich mit einem Zitat von Richard von Weizsäcker:

„Zur Kultur gehört auch eine Zuwendung der Starken zu Schwachen, also nicht nur durch eine vertikale soziale Verpflichtung des Staates, sondern auch die Hilfe einer hori­zontalen Solidarität der Bürger untereinander.“

In diesem Sinne: „Denn he hält mer zesamme".

Eure Marlies Stockhorst, mit herzlichen Grüßen, auch für ein schönes Osterfest.

 

Immatrielles Kulturerbe