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Festabzeichen der Session 2016/2017

Festabzeichen der Session 2016/2017

Festabzeichen sind kleine Orden, die das Motto der Session widerspiegeln. Da die Abzeichen ihren Träger oder ihre Trägerin schmücken, nennen wir sie auch Minimal-Kostümierung oder Kostüm „to go“.

Die Abzeichen können in der Geschäftsstelle des Festausschuss, bei unseren Mitgliedsgesellschaften und ab Januar an der Losbude unter den Kaufhof-Arkaden zum Preis von 3,00 Euro gekauft werden. Der Erlös geht zu 100 Prozent in die Finanzierung des Rosenmontagszuges. 

Sollten Sie Interesse an Abzeichen vergangener Sessionen haben, schreiben Sie eine Mail an orden@festausschuss.de

Motto 2018: 190 JOHR DE ZOCH KÜTT 200 JOHR UNI BONN LOSS MER FIERE un STUDIERE

Motto 2018: 190 JOHR DE ZOCH KÜTT 200 JOHR UNI BONN LOSS MER FIERE un STUDIERE

Entwickelt wurde das Motto in Kooperation von der Universität Bonn und dem Festausschuss Bonner Karneval.

Es nimmt Bezug auf den ersten bürgerlichen Rosenmontagszug, der am 18.Februar 1828 durch Bonn zog. Zehn Jahre vorher am 18. Oktober 1818 war die Bonner Universität vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. gegründet worden. Ihren Namen erhielt die „Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität“ aber erst nach dessen Tod im Jahr 1840 durch seinen Nachfolger Friedrich Wilhelm IV.

Während die beiden historischen Daten nur erläuternden Charakter haben, lautet das eigentliche (Ruf-) Motto

LOSS MER FIERE un STUDIERE

Der Rheinländer benötigt keinen besonderen Anlass zum Feiern, er tut es oft und gerne, im Karneval und zu vielen anderen Gelegenheiten, denn es gilt der Grundsatz „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen!“ Das gilt für die Rheinländer im Allgemeinen und bekanntlich für Studierende im Besonderen. Das Studentenleben bietet jungen Menschen viel Freiraum, um nach anstrengenden Vorlesungen oder strapaziösen Prüfungen ausgiebig zu feiern.

Feiern kann man nur in der Gemeinschaft Gleichgesinnter, im Freundeskreis, im Verein oder gemeinsam mit den Kommilitonen, es ist immer kommunikativ und will die Menschen zusammenführen. Genau das will auch der Brauch Karneval.

 

Auch außerhalb von Hörsälen und Seminaren lässt sich die rheinische Lebensart studieren, der Charakterzüge wie heitere Gelassenheit, Humor, Spontaneität und Offenheit gegenüber anderen Menschen innewohnen. Und ganz nebenbei lernt man beim „Fiere“ auch die „Bönnsche Sproch“.

Die Vorteile des rheinischen „Studium universale“ gelten selbstverständlich auch in umgekehrter Richtung (vice versa), denn auch die Karnevalisten ziehen viele Vorteile aus dem Kontakt mit den Studierenden. Sie bleiben jung und auf der Höhe der Zeit, erfahren wie die junge Generation tickt. Die Vielfalt und die Buntheit, derer die in Bonn studieren oder lehren, bereichern unsere Stadt ebenso wie den Fastelovend.

Die Universität wiederum ist ein bedeutender Bestandteil der Bonner Stadtgesellschaft. Sie will nicht „Elfenbeinturm der Gelehrsamkeit“ sein, sondern ihren Beitrag zum städtischen Miteinander leisten. Nicht zuletzt deshalb geht die Universität schon seit mehreren Jahren auch im Bonner Rosenmontagszug mit und wird es selbstverständlich auf im Jubiläumsjahr 2018 so halten.

So kann man also den Karneval studieren, das Leben, Bonn, die Menschen und man kann in Bonn studieren und zwar rund 200 Studienfächer.

Schließlich kommen dann alle und alles zusammen: die Studierte und die Bönnsche, die Gäste und die Jecke, die Alten und die Jungen, die Uni und der Fastelovend, die Traditionen und Innovationen.

 

 
Immatrielles Kulturerbe