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Motto 2018: LOSS MER FIERE UN STUDIERE

Beim Empfang des Oberbürgermeisters für die Tollitäten am Karnevals-Dienstag im Gobelinsaal des Alten Rathauses verkündet die Präsidentin des Festausschuss Bonner Karneval, Marlies Stockhorst, traditionell das Motto für die nächste Session.

Es lautet:

190 Johr de Zoch kütt
200 Johr Uni Bonn

LOSS MER FIERE UN STUDIERE

Motto 2018:  LOSS MER FIERE UN STUDIERE

Entwickelt wurde das Motto in Kooperation von der Universität Bonn und dem Festausschuss Bonner Karneval.

Es nimmt Bezug auf den ersten bürgerlichen Rosenmontagszug, der am 18.Februar 1828 durch Bonn zog. Zehn Jahre vorher am 18. Oktober 1818 war die Bonner Universität vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. gegründet worden. Ihren Namen erhielt die „Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität“ aber erst nach dessen Tod im Jahr 1840 durch seinen Nachfolger Friedrich Wilhelm IV.

Während die beiden historischen Daten nur erläuternden Charakter haben, lautet das eigentliche (Ruf-) Motto

LOSS MER FIERE un STUDIERE

Der Rheinländer benötigt keinen besonderen Anlass zum Feiern, er tut es oft und gerne, im Karneval und zu vielen anderen Gelegenheiten, denn es gilt der Grundsatz „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen!“ Das gilt für die Rheinländer im Allgemeinen und bekanntlich für Studierende im Besonderen. Das Studentenleben bietet jungen Menschen viel Freiraum, um nach anstrengenden Vorlesungen oder strapaziösen Prüfungen ausgiebig zu feiern.

Feiern kann man nur in der Gemeinschaft Gleichgesinnter, im Freundeskreis, im Verein oder gemeinsam mit den Kommilitonen, es ist immer kommunikativ und will die Menschen zusammenführen. Genau das will auch der Brauch Karneval.

Auch außerhalb von Hörsälen und Seminaren lässt sich die rheinische Lebensart studieren, der Charakterzüge wie heitere Gelassenheit, Humor, Spontaneität und Offenheit gegenüber anderen Menschen innewohnen. Und ganz nebenbei lernt man beim „Fiere“ auch die „Bönnsche Sproch“.

Die Vorteile des rheinischen „Studium universale“ gelten selbstverständlich auch in umgekehrter Richtung (vice versa), denn auch die Karnevalisten ziehen viele Vorteile aus dem Kontakt mit den Studierenden. Sie bleiben jung und auf der Höhe der Zeit, erfahren wie die junge Generation tickt. Die Vielfalt und die Buntheit, derer die in Bonn studieren oder lehren, bereichern unsere Stadt ebenso wie den Fastelovend.

Die Universität wiederum ist ein bedeutender Bestandteil der Bonner Stadtgesellschaft. Sie will nicht „Elfenbeinturm der Gelehrsamkeit“ sein, sondern ihren Beitrag zum städtischen Miteinander leisten. Nicht zuletzt deshalb geht die Universität schon seit mehreren Jahren auch im Bonner Rosenmontagszug mit und wird es selbstverständlich auf im Jubiläumsjahr 2018 so halten.

So kann man also den Karneval studieren, das Leben, Bonn, die Menschen und man kann in Bonn studieren und zwar rund 200 Studienfächer.
Schließlich kommen dann alle und alles zusammen: die Studierte und die Bönnsche, die Gäste und die Jecke, die Alten und die Jungen, die Uni und der Fastelovend, die Traditionen und Innovationen.
Auch für die kommende Session hat der Festausschuss das Motto wieder grafisch umsetzen lassen, so dass die fünfte Jahreszeit in Bonn wieder ein eigenes Logo erhält. Das Motiv wurde in der Bonner Agentur Federstein unter Leitung der Inhaberin Claudia Weller entworfen. „Wir fühlen uns als Teil der Stadt und der Region. Damit ist der Karneval auch für uns von großer Bedeutung. Wir engagieren uns und nehmen in unterschiedlichster Weise daran teil. In diesem Sinne ist es nur „natürlich“, dass der Rosenmontagszug und die Universität ihre Jubiläen zusammen feiern. Wir sind stolz darauf, dass das Motto der kommenden Session unsere Verbundenheit wiederspiegelt,“ erklärt der Rektor der Universität Michael Hoch.

„Wir freuen uns, wenn Motto und Logo durch die Vereine, Institutionen und sonstigen am Bönnsche Fastelovend beteiligten Akteure vielfach Verwendung finden würde“, wünscht sich Festausschuss- Präsidentin Marlies Stockhorst.

Zahlen und Fakten zur Universität:

Die Universität Bonn nutzt mehr als 350 Gebäude im ganzen Stadtgebiet.
Standortschwerpunkte sind:

 
Campus City (Hauptgebäude, Juridicum)

Campus Poppelsdorf

Campus Endenich

Bonn-Venusberg (Universitätsklinikum)

Campus Klein-Altendorf

 

Studium und Lehre

  • 35.619 Studierende (darunter ca. 4.000 aus dem Ausland)
  • rund 200 verschiedene Studienfächer und -abschlüsse
  • über 4.000 Studienabschlüsse pro Jahr
  • 70 Partneruniversitäten weltweit

Personal

  • 555 Professoren (inkl. Medizin)
  • 3.982 wissenschaftliche Mitarbeiter (inkl. Med. Fak.)
  • 1.759 Mitarbeiter in Technik und Verwaltung (ohne Med. Fak. und Kliniken)
  • 110 Auszubildende und Praktikanten (ohne Med. Fak. und Kliniken)

Internationalität

Die Universität Bonn gehört zu den internationalsten Universitäten in Deutschland und Europa. Das bescheinigt ihr das britische Magazin Times Higher Education (THE) in ihrem Universitätsranking nach Internationalisierungskriterien.

Laut der Erhebung kommt die Universität Bonn (Gesamtplatz: 48) nach der Freien Universität Berlin (Gesamtplatz: 44) auf den zweiten Platz der deutschen Universitäten und rangiert damit noch vor der Humboldt-Universität Berlin, der Technischen Universität München und der Universität Heidelberg.

 

 

Weitere Informationen zum Bonner Rosenmontagszug können Sie HIER finden.  

 
Immatrielles Kulturerbe